Wissenswertes : Patienteninformation (1)

Patienteninformationen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Hier soll Ihnen die Wirkungsweise der AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel (APM) erklärt werden. Dieses soll in einer für medizinische Laien verständlichen Art geschehen.

Was bedeutet der Begriff AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel (kurz APM)?

Nun, die APM ist eine Massageart, die nach dem Grundgedanken der chinesischen Akupunkturlehre über nervös-reflektorische Wege und segmentale Regulationsmechanismen wirkt. Mit dieser Methode können viele Beschwerde- and Krankheitsbilder beeinflusst werden, die durch funktionelle Störungen im Körper verursacht worden sind. Da, wo etwas zerstört ist, wo also Muskelfasern, Muskeln, Nerven, Blutgefässe usw. so geschädigt sind, dass sie ihre normale Aufgabe nicht mehr erfüllen konnen, da kann auch die APM nur sehr wenig oder im schlimmsten Fall gar nichts mehr ausrichten.

Wir müssen also ganz klar eine Grenze ziehen, die man so beschreiben kann:

Die APM kann immer dann wirken, wenn im Körper etwas ,nur" funktionell gestört ist. Da, wo etwas zerstört ist, kann sie evtl. noch bedingt etwas erreichen, manchmal leider aber auch gar nichts mehr. Hier müssen dann andere Massnahmen der Medizin eingesetzt werden.

Die Aufgabe festzustellen, ob bei Beschwerden oder Erkrankungen Massnahmen der physikalischen Therapie angezeigt sind oder eventuell andere Mittel eingesetzt werden müssen, hat ganz klar der Arzt oder Heilpraktiker.

Wenn er feststellt, dass Massnahmen der physikalischen Therapie sinnvoll erscheinen, dann steht die APM mit an der Spitze des Therapieangebotes, denn sie ist eine sehr wirksame Methode, die häufig auch in den Fällen noch helfen kann, in denen die anderen Mittel nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Wir können uns also merken:

Wenn der Arzt oder der Heilpraktiker feststellt, dass Massagen, Wärme- bzw. Kälteanwendungen angezeigt sind, ist die APM dann das Mittel der Wahl, wenn die bisherigen Massnahmen der physikalischen Therapie (Massagen, Packungen, Krankengymnastik usw.) leider nicht den erwünschten vollen Therapieerfolg gebracht haben.

Wie ist das zu erklären?

Unsere hier gebräuchliche Medizin, wir wollen sie einmal die westliche Medizin nennen, kennt den Menschen sehr genau. Sie weiss ganz genau über Zelle, Gewebe, Organe, Organsysteme and die verschiedenen Steuerungs- and Regulationsmechanismen Bescheid and wendet sich bei der Therapie mit Medikamenten and sonstigen Massnahmen direkt an jedes einzelne Organ oder ein Steuerungs- and Regulationssystem.

Die Ärzte müssen also das Kunststück vollbringen, für jede der geäusserten Beschwerden das richtige Mittel zu finden and in entsprechender Dosierung einzusetzen, was glücklicherweise meistens auch gelingt. Die Medizin leistet also etwas, was überhaupt nicht hoch genug zu bewerten ist. Wir alle konnen and sollten deshalb überaus dankbar sein, dass es all' diese Mittel und Therapiemöglichkeiten gibt.

Manchmal ist es jedoch so, dass es Situationen gibt, in denen alles nichts hilft.

Als Patient bekommt man dann zu hören: "Damit müssen Sie wohl leben, das lässt sich leider nicht mehr ändern." oder: "Organisch ist bei Ihnen nichts festzustellen. Alle Werte sind im Normalbereich. Eigentlich dürfte das gar nicht weh tun oder da sein." Sie, als Patient, haben aber trotzdem die Beschwerden, obwohl man bei Ihnen nichts festgestellt hat, oder Sie wollen sich mit der Aussage "Damit müssen Sie leben" nicht abfinden.

Wenn Sie solch' ein Patient sind, dann sollten Sie daran denken, dass es neben den uns hier im Westen genau bekannten Körpersystemen noch etwas gibt, über das Ihre Schmerzen oder Beschwerden evtl. beeinflusst werden können.

Auch hier bei uns weiss man nämlich inzwischen, dass noch etwas in uns allen existiert, was man als Meridiansystem oder Energiekreislauf bezeichnet.

Diese Begriffe und deren Bedeutung waren bei uns im Westen lange Zeit umstritten, ja man bezweifelte sogar, ob das, was die Ärzte aus China and Japan wie selbstverständlich bei fast einem Drittel der Weltbevölkerung anwenden, überhaupt ernstzunehmen sei.

Doch these anfängliche Skepsis, die wohl auch auf die abenteuerlichsten Berichte über Wunderheilungen and die natürliche Verständigungsschwierigkeit zurückzuführen war, weicht nun auch in Wissenschaftlerkreisen immer mehr. Dies sicherlich auch deswegen, weil es im Jahre 1985 im Pariser Neckerkrankenhaus erstmalig gelungen ist, die Existenz der Meridiane and des Energiekreislaufes mit Hilfe von Radiotracern nachzuweisen. So berichtete z. B. die Ärztezeitschrift "Die neue Ärztliche" davon, dass an 80 Krankenhauspatienten and 50 gesunden Kontrollprobanden entsprechende Untersuchungen vorgenommen wurden, die bestätigt haben, was unter den Medizinem in China and Japan schon seit mehreren tausend Jahren bekannt war.

Somit ist auch bei uns der wissenschaftliche Beweis dafür erbracht worden, dass der Energiekreislauf neben den anderen Körpersystemen (Herz-/Kreislauf-, Atmungs-, Verdauungs-, Hormon-, Urogenital-, Nerven-, Muskel-, Skelettsystem usw.) tatsachlich real existiert and damit zu Therapiezwecken genutzt werden kann.

Und genau das tut die AKUPUNKTMASSAGE nach Penzel.

Wie wirkt die APM denn nun?

Die APM therapiert den Energiekreislauf, also das Steuerungssystem, das nach Auffassung der Asiaten allen anderen Körpersystemen übergeordnet ist.

Nach dieser Vorstellung kann jedes Körpersystem (z. B. das Nerven- oder Muskelsystem) seine Aufgabe nur richtig erfüllen, wenn es in richtigen Masse mit Energie versorgt wird.

Hat es momentan zu wenig Energie, sehen wir eine Unterfunktion, hat es zu viel, erkennen wir Störungen im Sinne einer Überfunktion.

In unsere gebräuchliche Sprachweise umgesetzt, heisst das:

Schmerzen, Beschwerden and Krankheiten bestehen u. a. deswegen, weil bestimmte Regionen im Körper mit zu viel oder zu wenig Energie versorgt werden oder die Energie nicht richtig fliessen kann.

Da dem Organismus eine ganz bestimmte Menge an Energie zur Verfügung steht, müssen, wenn einige Stellen zu viel Energie abbekommen haben, andere zu wenig aufweisen.

Warum es nun zu solchen ungleichen Energieverteilungen im Körper kommt, ist nicht immer ganz einfach zu erklären. Oft liegt es an der Wirbelsäule, manchmal auch an Narben im Gewebe. Daneben konnen tausend andere Gründe vorhanden sein.

Sie als Patient merken nur, dass etwas mit Ihnen nicht stimmt. Wenn Sie sich aufmerksam beobachten, werden Sie oft feststellen, dass mehrere Beschwerden gleichzeitig auftreten, dass es irgendwomit anfängt and dann plötzlich das nächste "Wehwehchen" nicht lange auf sich warten lässt. Aus Sicht der APM betrachtet muss das so sein, es ist eine zwangsläufige Folge.

Der Arzt Dr. Voll, der Begründer der Elektro-Akupunktur, hat das einmal so ausgedrückt: "Schmerz ist der Schrei des Gewebes nach fliessender Energie."

Bei der Behandlung mit AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel streicht man mit einem Massagestäbchen entlang der Meridiane, die einen Energiemangel aufweisen.
Ziel der Therapie ist es nun, Hindernisse im Energiefluss zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass alle Bereiche mit einer bedarfsgerechten Menge an Energie versorgt werden.

Wenn das gelingt, müssen sich im Laufe der Behandlungszeit Überfunktionen und Unterfunktionen in Normalfunktionen umwandeln.

Dabei kann es durchaus vorkommen, dass Sie nach der ersten oder aber auch noch nach der zweiten APM Therapie kurzfristig (für Minuten oder Stunden) starke Wirkungen im Körper verspüren. Das kann sich so ausdrücken, dass bestehende Schmerzen kurzzeitig vollkommen weg sind, dann aber für Minuten wieder auftreten, manchmal sogar stärker als vorher, wieder verschwinden und in gemilderter Form erneut wiederkommen. Wir nennen dies auch den Ebbe-Flut-Effekt.

Erste Reaktionen auf die APM-Behandlung

Es können kurzfristig Kopfschmerzen auftreten, milder Schüttelfrost, wenig erhöhte Temperatur, leichte Übelkeit sind möglich, der Urinfluss kann vestärkt sein.
Wie gesagt, diese Erscheinungen können auftreten, aber nur kurzfristig. Spätestens nach 48 Stunden ist die Reaktionsphase normalerweise beendet.

Weiter beachten Sie bitte, dass diese "Antworten des Körpers" sich bemerkbar machen können, aber nicht unbedingt müssen. Nur, wenn sie eintreten, dann wissen Sie, dass es sich um eine gewollte Behandlungsreaktion handelt und nicht um eine unerwünschte Folge oder gar einen Behandlungsfehler.

Für uns Therapeuten sind diese Reaktionen sehr wichtig, denn wir wollen ganz bewusst in Ihrem Körper etwas in Bewegung (Eigenregulation anregen) bringen.

Beobachten Sie sich deshalb nach den Behandlungen ganz genau und berichten Sie uns beim nächsten Termin Ihre Feststellungen.

Bei der APM-Therapie werden Sie bemerken, dass wir oftmals ganz anders arbeiten, als Sie es bisher gewohnt waren. So kann es durchaus sein, dass wir Rückenschmerzen beseitigen, ohne überhaupt den Rücken selbst angefasst zu haben. Wir ziehen dann u.U. die Meridiane an den Beinen, dem Bauch und den Armen. Oder, bei Migräne fassen wir vielleicht Ihren Kopf gar nicht an, oder aber nur eine Kopfseite und dann noch nicht einmal die, die Beschwerden macht.

Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn wir nicht immer am Schmerzort selbst therapieren, sondern an anderen Stellen des Körpers.

Wir können somit zunächst zusammenfassen und sagen:

Die APM wendet sich an den gesamten Organismus, sie therapiert u. U. da, wo es gar nicht schmerzt. Nach den Behandlungen können verschiedene Reaktionen kurzfristig (meist nur für Minuten) auftreten, die dann allerdings nach spätestens 48 Stunden wieder abgeklungen sind. Diese Reaktionen sind gewollt. Sie sollten sich genau beobachten und uns Ihre Feststellungen mitteilen.

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