Wissenswertes : Osteoporose (1)

Osteoporose

...und plötzlich bricht der Knochen...

Unter Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, versteht man die lokalisierte oder universelle Verminderung von Knochengewebe. Die Veränderung des Knochengewebes führt zu einer geringeren Knochendichte und verminderter Belastbarkeit. Betroffen sind vor allem Frauen nach dem Klimakterium, Patienten nach längerer Cortisontherapie und Malabsorptions-/Maldigestions- Störungen.

Zu Beginn äussert sich die Erkrankung mit Rücken- und Knochenschmerzen bei körperlicher Belastung, später hat der Betroffene auch in Ruhelage Schmerzen. Im weiteren Verlauf kommt es zu feinen Einrissen in den Wirbelkörpern, die zu Wirbelkörperdeckplatteneinbrüchen führen können. Durch die allgemeine Entkalkung der grossen Röhrenknochen kommt es schon bei geringer Belastung zu Spontanfrakturen. Hierbei sind vor allem die Knochen der Extremitäten, besonders aber der Oberschenkelhals, betroffen.

Die Osteoporose ist das Schreckgespenst aller Frauen über 50 Jahre. Der langsame, schleichende Krankheitsverlauf ist unauffällig. (Wer denkt denn schon bei Rückenschmerzen an eventuelle Knochenentkalkung? Wer befürchtet schon bei länger andauernden Durchfällen Mangelerscheinungen?) Wenn die Osteoporose röntgenologisch darstellbar und zu diagnostizieren ist, ist schon über die Hälfte der Knochenmasse umstrukturiert. Im Röntgenbild erkennt man den Knochen jetzt mit schärferen Konturen und nicht wie beim Gesunden mit neblig erscheinenden, verschieden dichten Strukturen.

Zum besseren Verständnis des Krankheitsbildes Osteoporose möchte ich Ihnen kurz den normalen Auf- und Abbau von Knochengewebe erklären. Auch wenn der Körper sein Längenwachstum abgeschlossen hat, so bleiben Knochenzellen aktiv. Es findet ständig eine Umstruktuierung des Knochens statt. Osteoblasten sind Zellen, die unter Mitwirkung von Hormonen, Mineralstoffen und Salzen eine Knochensubstanz bilden. Osteoklasten sind Zellen, die die Knochenmasse wieder abbauen. Ein exaktes Zusammenspiel von Osteoblasten und Osteoklasten gibt unserem Knochensystem Festigkeit und trotzdem auch eine gewisse Elastizität. Die grossen Röhrenknochen in unseren Extremitäten sind so gebaut, dass mit wenig "Material" eine höchst mögliche Stabilität erreicht wird. Der Knochen hat eine relativ dicke Aussenwand im Bereich des Knochenschaftes und eine feine, schwammartige Bälkchenstruktur im Inneren der Knochenenden. So wird der Knochen mit relativ wenig Knochensubstanz stark belastbar und gleichzeitig veränderten Druck- und Zuganforderungen gerecht. Die zarte Bälkchenstruktur wird zuerst bei der Osteoporose abgebaut. Diese Veränderung ist auch für den Oberschenkelhalsbruch verantwortlich. (Der Oberschenkelhals bricht nicht, weil man hingefallen ist, sondern zuerst bricht unter Belastung der Knochen worauf der Patient hinfällt!).

Osteoporose bei Malabsorption und Maldigestion

Unter Malabsorption versteht man die gestörte Aufnahme von Nahrungsbestandteilen. Maldigestion ist die mangelhaft und unvollständige Verdauung.

Die tägliche Nahrung, die wir zu uns nehmen, enthält normalerweise genügend Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Salze und Eiweisse, die notwendig sind, um Knochensubstanz zu bilden. Eine mangelhafte Ernährung und/oder ein gestörter Stoffwechsel kann die Nahrungsverwertung unmöglich machen. Infolge ungenügender Eiweisszufuhr entwickelt sich z.B. der Schwund der Knochengrundsubstanz, die aus Eiweiss besteht. Eine gestörte Magen-Darm-Schleimhaut und/oder geschwächte Organfunktionen von Leber und Bauchspeicheldrüse beeinträchtigen zusätzlich den verlangsamten Eiweissaufbau von alternden Menschen. Ein über längere Zeit bestehender Durchfall kann ein Alarmzeichen Ihres Organismus sein, dass eine schwerwiegende Verdauungsstörung vorliegt. Damit sich aus dieser Erkrankung keine Osteoporose entwickelt, sollten länger bestehende Durchfälle unbedingt von Ihrem Arzt abgeklärt werden.

Osteoporose nach Cortisonbehandlungen

Cortison ist ein Hormon der Nebennierenrinde. Für unsere Betrachtung des Krankheitsbildes Osteoporose ist allerdings die spezielle Cortisontherapie bei entzündlich-allergischen Erkrankungen von Bedeutung. Wenn cortisonhaltige Medikamente über längere Zeit eingenommen werden müssen, z.B. bei Asthma bronchiale oder rheumatische Erkrankungen, verändert sich die Magenschleimhaut. Die schützende Schleimschicht wird dünnflüssiger und anfälliger für Magengeschwüre. Die so geschädigte Magenschleimhaut kann ihre Aufgaben, vorallem die Aufspaltung der Eiweisse nicht bewältigen und es entsteht auch hierbei die schon oben beschriebene Malabsorption/Maldigestion. Weiterhin nimmt man an, dass Cortison nicht nur die Kalkeinlagerung verhindert, sondern auf biochemischem Wege zusätzlich dem Knochen Kalk entzieht.

Osteoporose nach der hormonellen Umstellung der Wechseljahre

Ein weiterer wichtiger Faktor der Osteoporoseentwicklung ist die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren. Hormone sind die feinen Steuerungsmechanismen aller Lebensvorgänge. Jede Veränderung im Hormonhaushalt hat auch Veränderungen von Organfunktionen zur Folge. Der sinkende Östrogenspiegel spielt bei der Knochenentkalkung und der verminderten Kalziumeinlagerung im Knochen eine Schlüsselrolle.

Was kann Ihnen Ihr Arzt bei Osteoporose raten?

Achten Sie bitte auf Ihr Körpergewicht. Auch Übergewicht stellt eine erhöhte Belastung für ein geschwächtes Knochensystem dar. Bitte achten Sie auf eine ausgewogene Vollwerternährung mit viel Obst, Gemüse und Salat, mit Milch- und Eiweissprodukten und meiden Sie Zucker. (Zucker raubt dem Körper Vitamine und Mineralstoffe!) Nur über die Nahrungskette können Sie auf natürlichem Wege Ihrem Körper alle wesentlichen Mineralien und Spurenelemente zuführen. Über die Knochenhaut gelangen die im Blut gelösten Nährstoffe direkt zum Knochen, wo sie eingelagert werden können. Eine intakte Muskulatur und eine gute Durchblutung ist die beste Voraussetzung für ein funktionstüchtiges Knochensystem. Sie selbst können durch Gymnastik Ihre Muskulatur stärken und die gesamte Durchblutung verbessern. Die sogenannte Osteoporosegymnastik beinhaltet vor allem isometrische Spannungsübungen, die, ohne viel Kraft, individuell gestaltbar sind und auch für sportlich Untrainierte leicht zu erlernen sind.

Wenn die Osteoporose bereits diagnostiziert ist wird man mit allen Mitteln versuchen den Knochenabbau zu stoppen. Leider lässt sich der degenerative Prozess, die bereits eingesetzte Entkalkung, nicht rückgängig machen. Zur Diskussion steht bei relativ jungen betroffenen Frauen eine Hormonbehandlung. Mit einer geringen Östrogengabe, häufig über Hormonpflaster, versucht man die Entkalkung aufzuhalten und gleichzeitig Wechseljahrbeschwerden zu lindern. Allerdings stellen auch kleine Hormongaben für den Organismus einen massiven Eingriff in die Eigenregulationsmechanismen dar. Ihr Gynäkologe wird mit Ihnen ausführlich über mögliche Nebenreaktionen sprechen und Ihnen Vor- und Nachteile der Hormontherapie darlegen.

Viel diskutiert wurde die Fluor-Kalziumtherapie. Leider konnte durch Fluor-Kalzium keine wesentliche Veränderung, bzw. Stagnation der Osteoporose festgestellt werden. Man vermutet sogar, dass vermehrte Kalziumgaben Gefässverkalkungen bzw. arteriosclerotische Veränderungen begünstigen.

Nach wie vor hört man sehr häufig den Ausspruch: "Mit der Osteoporose müssen Sie eben leben - dagegen ist kein Kraut gewachsen - dies ist der Preis der erhöhten Lebenserwartung."

Und genau hier möchte ich Ihnen die AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel vorstellen. Viele Patienten kommen zur Behandlung, obwohl sie genau wissen, dass Osteoporose nicht geheilt werden kann, aber gehört haben, dass eine wesentliche Schmerzlinderung zu erreichen ist und es sogar zu einer Stagnation der Entkalkung kommen kann.

AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die auf dem Wissen der chinesischen Akupunktur beruht, wobei allerdings keine Nadelungen vorgenommen werden. Sanfteste Massagereize im Verlauf der Energiebahnen, sprich Meridiane, bewirken, dass die Selbstheilungsungskräfte aktiviert werden. Über das Meridiansysstem werden die Eigenregulationsmechanismen aller Körpersysteme und Organe angesprochen. Jeder Knochen, jeder Muskel, jedes Organ bis hin zu der kleinsten Körperzelle benötigt eine ganz gewisse Energiemenge, um leistungsfähig zu sein. Die Meridiane stellen das Bahnensystem der Energie dar, ähnlich wie das Gefässsystem für die Blutversorgung zuständig ist.

Was versteht man unter Energie und dem Energiekreislauf?

Energie im fernöstlichen Sprachgebrauch umschreibt die Lebensenergie. Sie setzt sich aus der YIN-Energie (darunter versteht man verallgemeinert die Nahrung) und der YANG-Energie (gemeint ist Luft und Licht) zusammen. YIN- und YANG-Energie muss in unserem Organismus ausreichend vorhanden sein und sie muss auch gleichmässig zirkulieren. Kommen wir aus unserem energetischen Gleichgewicht, so erkranken wir.

Krankheit ist eine Energieflussstörung!

Gesundheit ist demzufolge harmonisch fliessende Energie!

Die AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel therapiert über das Meridiansystem den gestörten Energiefluss, um das energetische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Meridiane nennt man die Energieleitbahnen in unserem Körper. Die YIN-Meridiane beginnen am Fuss und ziehen über die Wade, Oberschenkel und Bauch zur Brust, weiter über die Schulter, die Arminnenseite zur Hand. Die YANG-Meridiane übernehmen die Energie an den Fingerspitzen und ziehen über den Handrücken, Ellenbogen und Schulter zum Kopf, über den Rücken, die Oberschenkel bis zu den Zehen. Die Meridiane versorgen, gewissermassen als Hauptleitungen, alle Gebiete durch die sie ziehen und die darunter liegenden Organe. Über das Meridiansystem stehen alle Körpersysteme und Organe untereinander in Verbindung. Kommt es zu einer Störung im Energiekreislaufsystem, so wird die Energie, die normalerweise gleichmässig fliessen soll, gestaut. Es baut sich einerseits eine Energiefülle auf, andererseits entsteht ein energieleeres Gebiet. Energiefülle als auch Energieleere können Schmerzen verursachen. Ein Energiemangel äussert sich in Form einer Unterversorgung, degenerative Veränderungen und Kältegefühl. Energiefülle umschreibt die akute Entzündung, das akute Krankheitsgeschehen.

Das individuell schwächste Organ oder Körpersystem wird zuerst spürbar erkranken. Wobei man als Laie selten die Zusammenhänge im Körper erkennen kann. So kann die Ursache der Osteoporose vielleicht eine Narbe sein, die den Energiefluss so massiv behindert, dass eine Unterversorgung des Knochengewebes eintritt. Eine Energieflussstörung kann auch durch Gelenksblockaden, Beinlängendifferenzen und statische Veränderungen ausgelöst werden. Die Durchblutung und die Innervation ist hierbei beeinträchtigt und kann natürlich auch die Entkalkung des Knochens verursachen.

Eine effektive Osteoporosetherapie muss, aus unserer Sicht, in erster Linie das energetische Gleichgewicht wieder herstellen. Die Knochenentkalkung ist die Reaktion des Körpers auf mehrere Stoffwechselstörungen. Sie stellt das Symptom der Erkrankung dar und nicht die tatsächliche Krankheitsursache.

Bei der AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel wird nach energetischem Befund behandelt. Wenn Sie z. B. heute Schmerzen an der Wirbelsäule haben, so werden diese Beschwerden heute im Vordergrund der Behandlung stehen. Durch die ganzheitliche Therapie wird der Rückenschmerz gelindert, gleichzeitig wird, über die Energieverlagerung, der Organismus gezwungen eine Eigenregulation vorzunehmen. Dort, wo zuwenig Energie ist, wird sie vermehrt angelagert und gleichzeitig wird das energievolle Gebiet entleert. So wird in jeder Behandlung der gesamte Organismus angesprochen. Ein harmonischer Energiefluss schafft, aus unserer Sicht, die Voraussetzung dafür, dass sich die Magenschleimhaut regenerieren und dass sich der gesamte Stoffwechsel verbessern kann. Dadurch wird auch die Durchblutung gefördert und die Versorgung des Knochengewebes normalisiert sich.

Die Therapie mit AKKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel beinhaltet neben der Meridianmassage auch die Narbenbehandlung und die Pflege von Wirbelsäule und Gelenken. Eine alte, fast vergessene Narbe kann zum Beispiel die fliessende Energie soweit behindern, dass der Organismus manchmal erst nach Jahren mit Krankheit, Unterversorgung und Schmerzen reagiert. Blockaden am Kreuz-Darmbein-Gelenk, Beinlängendifferenzen und Bewegungseinschränkungen können auch den Energiefluss massiv stören. Das Lösen und Lockern von Gelenksblockaden erfolgt erst nach mehreren ausgleichenden, energetischen Therapien. Diese Vorbehandlung ermöglicht es, dass wir auch hier mit sanften Handgriffen erfolgreich arbeiten können. Bei der AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel werden keine chiropraktischen Anwendungen durchgeführt. Allerdings empfehlen auch wir Ihnen ein paar einfache gymnastische Übungen, damit auch aus energetischer Sicht Ihre Wirbelsäule und Ihre Gelenke gut versorgt werden und eine erneute Blockadebildung vermieden wird.

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